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Die Geschäftsführung trat Mitte Juli 2010 an AndresSchneider mit der Bitte um Hilfe heran. Sie analysierten die Sanierungsmöglichkeiten in einem Quickcheck. Als Ergebnis stand fest, dass das Unternehmen über ein Insolvenzplanverfahren saniert werden kann. Mit Unterstützung von AndresSchneider wurde sodann ein Insolvenzantrag wegen drohender Zahlungsunfähigkeit gestellt. Ziel war es, die Gesellschaft über ein Planverfahren zu sanieren.
Der vorläufige Insolvenzverwalter führte das Unternehmen in Zusammenarbeit mit der Geschäftsführung und AndresSchneider fort. AndresSchneider bereitete in den darauf folgenden Wochen den Insolvenzplan vor. Bereits vorher erarbeitete Restrukturierungsmaßnahmen im Bereich des Vertriebs, des Personals und der Standorte wurden umgesetzt.
Am 01.10.2010 wurde das Insolvenzverfahren eröffnet. Gleichzeitig wurde der von AndresSchneider vorbereitete Insolvenzplan dem Insolvenzgericht vorgelegt.
Die Gläubigerversammlung sowie der Erörterungs- und Abstimmungstermin über den Insolvenzplan fanden am 24.11.2010 statt. Die Gläubiger stimmten dem Plan mit einer beeindruckenden Mehrheit von mehr als 95 Prozent zu. Sie erhalten eine weit überdurchschnittliche Quote in Höhe von 15%. Die gesicherten Bankengläubiger werden zu 100 Prozent befriedigt. Im Durchschnitt erzielen Insolvenzgläubiger in Deutschland eine Quote in Höhe von 5,4 Prozent.
Das Unternehmen verließ am 31.12.2010 das Insolvenzverfahren und ist seit dem 01.01.2011 wieder selbständig am Markt tätig. Mehr als 80 Prozent der Arbeitsplätze konnten erhalten werden. Die Sanierung des Unternehmens hat damit einschließlich der Vorbereitungsphase nicht einmal sechs Monate in Anspruch genommen. Das Insolvenzverfahrens war in weniger als fünf Monaten abgeschlossen.